Die sechs Variationen von „Ja“
Am Mittwoch, den 05.02.2026, hatte die Initiative Kultur- und Bildungszentrum (INK) in die Hugenottenhalle geladen – nicht nur interessierte Bürger, sondern vor allem Vertreter aller Fraktionen des Neu-Isenburger Stadtparlaments.
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion hatten diese Gelegenheit, zum Thema „Umbau der Hugenottenhalle zum Kultur- und Bildungszentrum“ Stellung zu nehmen sowie sich den Fragen der Anwesenden zu stellen.
Nun – was soll ich sagen? Ich hörte sechsmal „Ja“ zum Umbau, jedoch lernte ich auch, dass „Ja“ nicht immer Zustimmung heißt – zumindest nicht, wenn es nach dem „Ja“ ins Tun gehen soll.
Sowohl von der FDP (Thilo Seipel), als auch der SPD (Markus Munari), den Ysenburger!’n (Kati Conrad) und sogar von der AfD (Achim Eiche; wusste er eigentlich, was er sagte?) hörte ich ein klares „Ja“. Bei der CDU (Dr. Peter Overmann) war es ein „Ja, aber“ (vor dem „aber“ steht meist die Lüge – achtet mal darauf). Ganz wild wurde es bei der Vertreterin von Bündnis 90/Die Grünen (Caroline Zirkel), bei der ich bis heute nicht so recht weiß, was sie eigentlich sagen wollte. Aufgrund ihrer derzeitigen Beteiligung an der Regierung tippe ich auf ein „Ja, aber …“; auf jeden Fall war das mehr als Nichts, denn die Linken und die Freien Wähler sind erst gar nicht erschienen.
Dem „aber“ folgte ein Plädoyer für Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen ob der Kosten usw. … Nun ja, dann müssen unsere kommenden Generationen eben doch weiterhin nach Frankfurt fahren, um etwas zu erleben.
Schade, dass wir noch bis zum 15.03. warten müssen, um denjenigen unsere Stimme zu geben, die an einem sich entwickelnden Neu-Isenburg interessiert sind – oder, wie ich es sagen würde: Die „Für ein schöneres Neu-Isenburg“ streiten wollen …




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